Marco Evaristti - Helena
Marco Evaristti, Helena, 2000, mixer, water, goldfish

 

Marco Evaristti wagt sich provozierend an Tabus heran. In der Rolle des Agressors treibt er ein kalkuliertes Spiel mit den Medien, deren Kommunikationsstrategien er bewusst für sich zu nutzen weiß. Auf seiner Suche nach immer neuen ästhetischen Ausdrucksformen reizt er die Grenzen des Abbildbaren aus. Durch den Rückgriff auf eine kulturell definierte Bildsprache, wirken Evaristtis Arbeiten unmittelbar in ihrer Metaphorik. Gleichzeitig führt er diese mit abstrahierten bisweilen auch plakativ überspitzten Darstellungsformen und Farbgebungen ad absurdum. Das Werk des Künstlers trifft gezielt den empfindlichen Nerv gesellschaftlicher Moralvorstellungen und konfrontiert uns mit unseren eigenen „inneren Dämonen“.

Without being a moralist, Evaristti dares social taboo in a provocative way. He plays the role of an aggressor initiating a calculated game with media by consciously using its communication strategy for his purposes. On its look up for aesthetically style Evaristti exhaust the limit of the illustratable. By taking up a cultural imagery Evaristti’s works function directly methaphoric, whereas he reduces this imagery by abstraction or exaggerated representation to absurdity. Evaristti’s works hit the sensitive nerve of social ethics and confront us with the demons inside us.