Informationen zur Galerie Heike Strelow

Thematischer Schwerpunkt der Galerie sind künstlerische Positionen, die in ihrer - vor allem auch konzeptionellen – Ausrichtung grundlegende Fragen zu Migration, Transkulturalität, Grenzziehung ebenso wie zur persönlichen oder sozialen Identität aufgreifen. Dadurch erweitert sich der inhaltliche Fokus der Galerie - der ursprünglich auf Positionen zielte, die den Landschafts- und Naturbegriff im weiteren Sinn neu definierten – und umfasst nun auch solche, die sich mit Kultur-, Medien- und Körperlandschaften beschäftigen. So spannen die von der Galerie gezeigten Arbeiten einen breiten Bogen und thematisieren Fragen über das Wesen von Kulturlandschaft, künstlerische Fragen zum öffentlichen Raum oder erforschen das individuelle wie auch gesellschaftliche Verhältnis von Mensch, Körper und Umwelt. Unabhängig von kurzlebigen Trends stehen dabei Konzepte im Mittelpunkt, die sowohl formal als auch inhaltlich innovative und zugleich zukunftsfähige Ansätze verfolgen. Gemeinsam ist Ihnen, dass Sie ohne erhobenen Zeigefinger den Betrachter auffordern, seinen eigenen Standpunkt zu hinterfragen.

Die Galerie hat sich namentlich 2007 aus dem 1997 von Heike Strelow gegründeten Projektbüro für Kunst und Kultur entwickelt. Die Präsentation von Kunst im öffentlichen Raum förderte den öffentlichen Diskurs und es kam zu zahlreichen auch internationalen Kooperationen mit Kulturschaffenden, Initiativen und Institutionen, die im gleichen Feld arbeiten. Auch in Zukunft sucht die Galerie den öffentlichen Diskurs. Dabei stützt sie ihre Arbeit auch auf Werke von Künstlern, die sich schon seit den 70er Jahren mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen beschäftigen. Im Zentrum der galeristischen Arbeit stehen jedoch vor allem aktuelle künstlerische Positionen.

Heike Strelow gründete 2004 mit ihrer Berliner Partnerin Dr. Hildegard Kurt das und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. Die Galerie kooperiert mit dem Institut ebenso wie mit dem Projektbüro für Kunst und Kultur. Seit 2008 ergänzt die Edition Strelow und Meister das Galerieprogramm.
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Information about the gallery

The gallery focuses on contemporary artistic positions that often examine socio-political constructions and their relevance for the present. Most of the represented artists, work formally as well thematically on cross and trans-cultural matters, on territorial questions as well on personal and social identities. Furthermore a persisting focus of the gallery consists in representing artists engaged with discussing and redefining the meaning of nature and landscape beyond its natural and geographic definition. Our program consisting of exhibitions, talks, publication and other related events aims in rising questions about the notion of the culture landscape, the public space as well as the individual and social relations between human, body and environment.

All presented artists are following formally as well as thematically an innovative and -what is important for us - sustainable approach by fostering the viewer to question their own standpoint.

The gallery developed from the “Projektbüro für Kunst und Kultur” that was established by the curator and art historian Heike Strelow in 1997. The office focusing on art in public space and fostering the public discourse, resulted in the development of numerous international collaborations with artists, initiatives, and institutions. The gallery was a continuation of this project and many of the artists with whom the project collaborated are now represented by the gallery. Most of the artists originate from the German speaking countries and are nationally and internationally recognized. We work both with emerging and established positions and with artists that are both present in the institutional field and the art market. Our aim is to support visibility of our artists in both fields.

In 2004 Heike Strelow and Dr. Hildegard Kurt (Berlin) established the und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. The gallery co-operates with the und.Institut and the Projektbüro für Kunst und Kultur. Since 2008 there is next to Gallery program the Edition Strelow und Meister.